Interviewt von RTL
Ich hatte die Ehre, von RTL interviewt zu werden, als Mitglied des FPPL-Ausschusses https://www.fppl.lu, zusammen mit unserem Präsidenten Daniel Fragoso. Wir haben ein aktuelles wichtiges Thema angesprochen: die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf den Beruf des professionellen Fotografen. Danke an das Team RTL Lëtzebuerg für ihren herzlichen Empfang und ihre Professionalität.
Zusammenfassung unseres Beitrags (übersetzt aus dem Luxemburgischen) Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Vor kurzem hatten generierte Bilder noch offensichtliche Mängel. Heute sind sie so realistisch, dass sie bei vielen Bildschöpfern Besorgnis hervorrufen. Daniel Fragoso erinnert jedoch an eine grundlegende Wahrheit: ein KI-Bild ersetzt keine echte Fotografie. Die Fotografie basiert auf einer konkreten Geste, einem Moment der Lichtaufnahme – eine kreative Handlung, die in der Realität verwurzelt ist. Wir nutzen bereits alle KI-Tools, um Zeit zu sparen, zum Beispiel zur Änderung eines Hintergrunds. Aber wie ich im Interview betont habe, ist es im Portrait die menschliche Verbindung, die den Unterschied ausmacht. Eine KI kann keine authentische Emotion einfangen, wie es der Fotograf von Churchill tat, indem er ihm seinen Zigarre abnahm, um einen kraftvollen und spontanen Ausdruck einzufangen. Der Bericht behandelt auch die rechtlichen Herausforderungen. Das europäische AI Act ist gerade in Kraft getreten, aber die Gesetzgebung hinkt den realen Nutzungen der KI hinterher, insbesondere im Bereich des Urheberrechts.
Diese Debatte fängt gerade erst an. Es ist entscheidend, dass wir Fotografen Akteure dieser Transformation sind, ohne das zu verlieren, was die Essenz unseres Berufs ausmacht: der Mensch, das Licht, der Moment, die Emotion.
Siehe auch https://www.schemberger.lu/about

